Pressestimmen - Echos de Presse
Wettstein handhabt das Deutsche, wie es
in der Philosophie selten geworden ist
Er hat seine
Erkenntnisse nicht nur aus Büchern gewonnen, sondern auch aus
eigener Anschauung. Monatelang arbeitete er als
Hilfspfleger im Palliativhospiz von Rive-Neuve bei Montreux.
Natürlich kam er nicht darum vorbei, auch Kommentare zur
umfangreichen Fachliteratur abzugeben, aber sie werden
wohltuenderweise in die Fussnoten verbannt. Trotz seines
unakademischen Zuschnitts wurde das Buch 1995 von der
Universität Lausanne (Fakultät für soziale und politische
Wissenschaften) als Habilitationsschrift angenommen. Es hat
mir einen derartigen Respekt eingejagt, dass ich verstummt
bin", schrieb der Basler Philosoph Hans Saner: Es ist
ein Standardwerk, an dem man in Zukunft nicht vorbeikommen
wird."
Joachim Jung, Süddeutsche Zeitung, 3.September 1997
(Die Philosophen) scheinen die
brennenden Zeitfragen lieber anderen zu überlassen zu wollen:
Es sind vorwiegend Psychologen, Politologen oder
Journalisten, die zu Zeitfragen Stellung nehmen oder provokante
These aufstellen. Die Philosophen schreiben leiber abgeschottet
von der Welt und bekämpfen sich untereinander." Wettstein
dagegen möchte nicht im Elfenbeinturm eingesperrt bleiben. Um
daraus auszubrechen, hat er
einen offenen Brief an Ronald
Reagen unter dem Titel Diagnose Alzheimer"
geschrieben, um für die von ihm propagierte Patientenverfügung
zu werben."
Anne Rüfer, Die Weltwoche, 3. April 1997
Die Mannigfaltigkeit des Inhalts erlaubt
es nicht, das Buch auf einen einfachen Nenner zu bringen. Das
Mitempfinden des Autors für die schwer Leidenden durchzieht es
auf berührende Weise
."
Prof. Adolf Laufs, Neue Juristische Zeitschrift, Heft 12,
1996
Wettstein fordert nicht weniger als eine
neue Sterbekultur. Als logische Ergänzung zum besussten
Leben"
sei bewusstes Sterben, bewusstes
Hinüberbegleiten zu einem Thema geworden, mit dem sich
Psychologie, Esoterik, Medien, Volkshochschulen, Literatur u.a.,
leider aber noch kaum Medizin, Politik und Gesetzgeber, befassen.
Letzteren will Wettstein mit seinem sehr lesenswerten Buch neue
Entscheidungsgrundlagen liefern. Wer sich durchlesen mag, findet
eine stellenweise brillante Auseinandersetzung mit den
letzten Dingen". Dass sein Buch Leben- und
Sterbenkönnen" in praktische Anregungen zu einer Kunst des
Sterbens führt, dürfte besonders SterbegegleiterInnen
interessieren."
Andreas Hostettler, AIDS Infothek 2/96
Wer sich mit den theoretischen Grundlagen
des Lebens und damit der Menschenwürde bis hin zu den letzten
Abschnitten des irdischen Daseins wissenschaftlich beschäftigen
möchte, wird hier ein absolutes Standardwerk der philosophischen
Diskussion mit reichlichem Gedankengut finden..."
Werner Kraus, Altenpflege, März, 1999
Zu: Qui fixera le jour et lheure? Lettre ouverte à Ronald Reagan, atteint de la maladie dAlzheimer, Ed. de lAire, CH-Vevey, 1996
Wettstein nous encourage à regarder
lucidement la fin de notre vie et nous angage à nous y préparer
mentalement et spirituellement: is propose, par exemple, la
pratique du jeûne tout au long de la vie comme une préparation
à ce quil appelle le jeûne terminal. Un petit livre
stimulant qui relance de manière originale le débat sur le
testament biologique et les directives anticipées."
Cosette Odier, aumônière, Infokara no 44, décembre
1996